Massage und die Kunst nichts zu wollen

 

Meine Massagesitzungen sind dann richtig gut, wenn ich aufhöre etwas zu wollen. Selbst, wenn Erwartungen im Raum stehen, weil die KlientInnen mit vielen persönlichen Themen zu mir kommen, die sie gerne lösen wollen. Genau, dann ist es richtig gut dem Moment zu vertrauen. Es ist das Vertrauen, das ich in die universelle Kraft setze, mich, meine Hände und meine Kommunikation zu leiten. Das heißt völlig leer zu werden und mich ihr hinzugeben. Ich bin niemals diejenige, die heilen könnte. Ich bin nur Kanal und Überbringerin der Kraft. Wenn ich etwas erreichen möchte, blockiere ich die Kraft und es wird eher hinderlich.

 

Und auch Kanal der Kraft zu sein zu können, bedeutet nicht etwas zu leisten, sondern sanft zu werden. Meine Zellen öffnen sich sanft, um die Kraft aufzunehmen. Immer wieder werde ich in diesem Vertrauen geprüft und ich ertappe mich immer wieder aufs neue doch insgeheim etwas erreichen zu wollen. Und dann lass ich noch ein Stück mehr los. Völliges Vertrauen, bedeutet das Loslassen von Kontrolle. Es zu akzeptieren, dass ich nichts weiß und meiner Intuition zu vertrauen. Eine Ausgewogenheit zwischen Intuition und integrierten erlernten Techniken, zischen Trance und absoluter Präsenz, zwischen Erdung und Spiritualität. Ich liebe meine Arbeit.